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Fußbodenheizung

Warme Füße ohne Wasserkreislauf. Zwei Bauweisen, die sich in Aufbauhöhe und Trägheit unterscheiden – und damit im Einsatzort:

  • Heizmatte im Fliesenkleber. Mit 3,8 Millimetern dünner als die Kleberschicht selbst, der Boden wird also nicht höher. Doppelleiter-Technik, dadurch Anschluss nur auf einer Seite. Fürs Bad empfiehlt sich die stärkere Ausführung mit 150 Watt je Quadratmeter, weil es dort schnell warm werden soll. Fliesen leiten die Wärme gut und speichern sie eine Weile – deshalb der Klassiker im Bad, auch als Nachrüstung.
  • Heizkabel auf der Trittschalldämmung. Verlegt wie eine wassergeführte Fußbodenheizung, nur elektrisch. Der Verlauf ist frei bestimmbar, was bei verwinkelten Grundrissen, Nischen und schmalen Bereichen den Ausschlag gibt. Erhältlich mit 10 und 20 Watt je Meter. Im Estrich eingebettet speichert der Boden die Wärme und gibt sie über Stunden ab.

Beiden gemeinsam: keine Heizkörper im Raum, jeder Raum ein eigener Heizkreis mit eigenem Thermostat, und ein Doppelfühler, der Boden- und Raumtemperatur getrennt überwacht. Die Bodenoberfläche wird dabei standardmäßig auf maximal 29 °C begrenzt.

Welche Bauweise passt, entscheidet der Bodenaufbau. Schicken Sie uns Raumgröße und geplanten Belag, dann sagen wir Ihnen, was sinnvoll ist.

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